Bericht von der Jahreshauptversammlung am
11.04.2026


Vertrauen in 1. Schützenmeister Andreas Huber
Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung der SG Ulrichshögl

Am Ende der Saison für Luftdruckwaffen und vor Beginn der Kleinkaliber-Saison hielt die Schützengesellschaft Ulrichshögl seine Hauptversammlung mit Neuwahlen ab. Dabei gab es auch etliche Veränderungen mit Verjüngung in den Ehrenämtern. Der wiedergewählte 1. Schützenmeister Andreas Huber hat einen neuen Stellvertreter mit Daniel Nau, der Peter Grundner ablöst. Dem zweitmitgliederstärksten Verein im Rupertigau gehören aktuell 307 Personen in unterschiedlichen Altersstufen an. Die Mischung aus sportlichem Ehrgeiz und kameradschaftlichem Zusammenhalt hält das Schützenwesen lebendig.

Im einem voll besetzten Schützenstüberl konnte 1. Schützenmeister Andreas Huber unter den 59 Anwesenden neben den Mitgliedern besonders 3. Bürgermeister Martin Strobl, Gemeinderäte, Vereinsvorstände, Ehrenmitglieder, 1. Gauschützenmeister Hannes Baumann und dessen neue Stellvertreterin Ulrike Huber willkommen heißen.
Im Stehen gedachte man in einer Schweigeminute den im Berichtszeitraum verstorbenen Manuel Vieites (17 Jahre Mitglied), Johann Reischl (44) und Ehrenmitglied Heinz Utzmeier (59).

3. Bürgermeister Martin Strobl wurde um ein Grußwort gebeten, dieser entschuldigte das Gemeindeoberhaupt Martin Öttl überbrachte dessen Grüße, ebenso von 2. Bürgermeisterin Rosemarie Bernauer. Strobl bedankte sich für die Arbeit und man wisse was man an der Schützengesellschaft Ulrichshögl habe. Der tolle Verein sei zu bewundern, da dieser immer seine Ziele treffe. „Hochachtung für alle die aktiv mitschießen und vor allem möchte ich mich bedanken bei der Vorstandschaft, stellvertretend bei Andi Huber. Es ist in der heutigen Zeit nicht immer einfach die Verantwortung für den Verein zu übernehmen. Die Vorschriften werden immer brutaler und anspruchsvoller, dies bewältige Andi Huber hervorragend.“ Schließlich wünschte er eine schöne Versammlung.
Schützenmeister Huber richtete einen Dank an die Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Es folgte die Verlesung des Protokolls der letztjährigen Hauptversammlung durch Schriftführer Josef Edfelder.

Bei seinem Rechenschaftsbericht resümierte 1. Schützenmeister Andreas Huber das zurückliegende Vereinsjahr und ging zunächst auf den Mitgliederstand ein. Dieser sei leicht rückläufig und bezifferte in mit 307 Personen.
Mit starker Beteiligung waren die Schützen am Festsonntag zum 100-jährigen Jubiläum des Rupertigaus dabei. Die Verbindung zu den Landwehrschützen Wals wurde vertieft und man habe andere Einblicke und es sei eine Bereicherung für beide Vereine.
Beim Vatertagsfrühschoppen und dem Bier- und Weinfest, wäre noch Luft nach oben. Künftig sollen am Vorabend von Christi Himmelfahrt und am Sonntag danach im Jahreskalender diese Veranstaltungen fest verankert werden.
Das Jubiläum des Ainringer Bauerntheaters fand mit Unterstützung der Schützen statt. Huber dankte allen Helfern vom Verein und es sei wichtig für ein gutes Miteinander der Dorfvereine.
Das Oascheiben mit den Patenvereinen hat nicht mehr stattgefunden, jedoch gebe es Überlegungen für eine Alternativveranstaltung. Den regelmäßigen Kontakt wolle man weiterhin pflegen.
Nachdem die monatlichen Vereinsabende nicht so den Anklang fanden, wurde ab Januar 2026 ein sonntäglicher Frühschoppen ins Leben gerufen mit einer wesentlich besseren Beteiligung. An den kirchlichen Festen nahm man mit Fahnenabordnung und Mitgliedern teil.

Der 39. Sommerbiathlon fand am Feiertag 3. Oktober statt für die vielen Helfer bedankte er stellvertretend bei Sylvia Nitzinger.
Unter Initiative vom Franz Höglauer kommen weiterhin die Jäger und schießen monatlich auf den „Laufenden Keiler“. Seit Jahre weilt die Biathlon-Spitzensportgruppe zum Schießtraining auf der Anlage.

Die Überprüfung der Schießstände ist erledigt. Die Referenten hatten ein Es sind nur geringe Mängel gewesen, die großteils beseitigt sind.
Huber ermunterte die Mitglieder sich bei den unterschiedlichen Arbeitseinsätzen zu beteiligen. Der Hang am 25-Meter-KK-Stand ist ins Rutschen gekommen und ebenso muss das Dach hergerichtet werden. Investitionen wurden getätigt, so musste ein Kühlaggregat der Thekenkühlung erneuert werden, dazu war ein finanzieller Aufwand von rund 3.000 Euri nötig. Die Reparatur bzw. Erneuerung der Druckluftladestation kostete rund 1.100 Euro.
Anschließend gab Huber einen Ausblick zu den bevorstehenden Terminen bis in den November hinein.
Zu der bevorstehende Neubesetzung von Ämtern informierte er die Versammlung und ließ Dankesworte für Bewirtung, Vereinsausschuss, Fahnenabordnung samt Aushilfen und an alle Helfer bei verschiedenen Aktivitäten folgen.

Im nächsten Tagesordnungspunkt war Schatzmeister Andreas Steuer an der Reihe, der sich zunächst bei seiner Stellvertreterin Andrea Theiss mit einem Blumenstrauß bedankte, weil sie die Vereinsbuchführung so gut macht. Besonders dankte er ihr für die Abwicklung des Jubiläum sda war sie für die Kassenverwaltung verantwortlich.
In der Kategorien mit Schieß, - Zweck und Wirtschaftsbetrieb hatte er über die Einnahmen und Ausgaben berichtet. Für das abgelaufene Vereinsjahr präsentierte er eine positive Finanzlage. Steuer dankte Alexandra Huber für die Arbeit in Küche und Stüberl sowie allen Referenten, welche das Jahr so gut abgewickelt haben.
Es war seine letzter Bericht, da er in das zweite Glied tritt.
Marianne Eschlberger als Fachfrau und Peter Götzinger hatten die Kasse geprüft und es wurde eine vorbildliche Kassenführung attestiert. Die Entlastung der Schatzmeister und der Vorstandschaft war dann einstimmig.

Bevor es zu den Neuwahlen kam, wünschte sich 1. Schützenmeister Andreas Huber für die neue Amtsperiode weiterhin ein offenes und ehrliches Miteinander. Bei Problemen nicht übereinander, sondern miteinander reden. Ihm ist persönlich die traditionelle und gesellschaftliche Ausrichtung des Vereins wichtig, „Das Bayerische Schützenwesen ist Vereinigung von Sport und Tradition, das ist unsere Aufgabe, das ist unserer Verantwortung“, so Huber.



Neuwahlen:

Der 1. und 2. Schützenmeister wurden schriftlich gewählt. Die anderen Posten wurden per Handzeichen bestätigt. Als Wahlleiter fungierte 3. Bürgermeister Martin Strobl wurde hierbei unterstützt von 1. Gauschützenmeister Hannes Baumann und dessen Stellvertreterin Ulrike Huber. Meist erfolgten die Wahlen einstimmig nur in Ausnahme gab es eine Enthaltung.

So haben die Mitglieder gewählt: Andreas Huber (1. Schützenmeister), Daniel Nau (2. Schützenmeister), Andrea Theiss (Schatzmeisterin), Josef Edfelder (1. Schriftführer übergangsweise für ein Jahr), Hermann Bogner (Sportwart), Andreas Steuer (2. Schatzmeister), Lena Benger (2. Schriftführerin), Andrea Theis (1. Jungendleiterin), Daniel Edfelder (2. Jugendleiterin). Weiters gewählt wurden die Referenten: Sylvia Huber und Julia Huber (beide LG/LP), Johann Götzinger (KK-Gewehr), Tobias Maier (KK-Pistole). – Beisitzer: Alexandra Huber, Magdalena Huber, Sylvia Nitzinger und Dirk Theiß, - Fahnenabordnung: Christian Aigner (1. Fähnrich), Josef Huber (2. Fähnrich), Franz Hinterreiter, Peter Koch und Martin Nitzinger (sämtliche Fahnenbegleiter).- Kassenprüfer: Peter Götzinger und Marianne Eschlberger. Alle Gewählten nahmen ihre Ehrenämter an.

Der wiedergewählte 1. Schützenmeister Andreas Huber sagte herzlich Vergelt’s Gott für das Vertrauen für die nächsten drei Jahre.

Vorstandschaft mit Ausschuss
Hinten v.l.: Baumann Hannes (1. GauSchM) – Edfelder Josef – Götzinger Hans – Edfelder Daniela – Maier Tobias – Huber Andreas – Steuer Andreas – Nau Daniel – Götzinger Peter – Bogner Hermann – Aigner Christian – Huber Josef – Eschlberger Marianne – Huber Alexandra – Huber Ursula (3. GauSchM)
Vorne v.l.: Nitzinger Sylvia – Huber Sylvia – Theiss Andrea – Huber Magdalena – Huber Julia


Schließlich bat Schützenchef Huber 1. Gauschützenmeister Hannes Baumann um dessen Grußwort, dieser sagte Vergelt’s Gott für die Einladung, der er gerne nachkam, weil ihm die Versammlung und er Schützenmeister am Herzen liegt.
Zu der Ausnahmegenehmigung für Schützen im Alter von 10 bis 12 Jahren waren viele Telefonate und private Gespräche erforderlich. Der Landkreis Berchtesgadener Land ist jetzt im Gleichklang mit dem Landkreis Traunstein und es reicht, dass die Vereine im Rupertigau eine Bestätigung geben.
Für die Bereitschaft zum Ehrenamt dankte er den Aufhörenden und denen die weitermachen und dem Verein für die Beteiligung am 100-jährigen Gründungsjubiläum in Holzhausen.
Danke von 1. Schützenmeister Andreas Huber für die Unterstützung durch Gauschützenmeister Baumann, dass kein ärztliches Attest mehr für ein Schießen U12 benötigt wird.
Zu Vorschauen betonte er, dass im September wieder mit zwei Bussen zum Oktoberfestschießen gefahren werde. Weiters lud Baumann im April 2027 zum Bezirksschützentag nach Berchtesgaden ein. Zur geplanten Gebührenerhöhung für 2027 nahm er auch heuer wieder Stellung, wobei zu den prognostizierten 1,50 Euro noch um 2 mal 20 Cent dazukommen, als Verbandsabgabe. Hannes Baumann bat die neue 2. Gauschützenmeisterin Ulrike Huber sich vorstellen. Diese sagte, sie komme von den Bogenschützen Marzoll und ist dort schon lange im Verein. Bei den Gewehrschützen sei sie blutige Anfängerin und hoffe auf Unterstützung.

Bei „Wünsche und Anträge“ lag ein Antrag vor, künftig die JHV nach dem Jahrtag Mitte August abzuhalten. Stimmen wurden laut, dass es besser ist, nach Beendigung der Luftdruckwaffensaison und vor dem Start der Kleinkalibersaison dies beizubehalten. Huber sagte das Thema werde im Ausschuss besprochen.

Neue Ehrenmitglieder bei der SG Ulrichshögl:


Bericht und Bilder von Andreas Pils


 

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