| Vertrauen in 1. Schützenmeister Andreas Huber
Neuwahlen bei der
Jahreshauptversammlung der SG Ulrichshögl
Am Ende der Saison für
Luftdruckwaffen und vor Beginn der Kleinkaliber-Saison hielt die
Schützengesellschaft Ulrichshögl seine Hauptversammlung mit Neuwahlen ab.
Dabei gab es auch etliche Veränderungen mit Verjüngung in den Ehrenämtern.
Der wiedergewählte 1. Schützenmeister Andreas Huber hat einen neuen
Stellvertreter mit Daniel Nau, der Peter Grundner ablöst. Dem
zweitmitgliederstärksten Verein im Rupertigau gehören aktuell 307 Personen
in unterschiedlichen Altersstufen an. Die Mischung aus sportlichem Ehrgeiz
und kameradschaftlichem Zusammenhalt hält das Schützenwesen lebendig.
Im einem voll besetzten Schützenstüberl konnte 1. Schützenmeister
Andreas Huber unter den 59 Anwesenden neben den Mitgliedern besonders 3.
Bürgermeister Martin Strobl, Gemeinderäte, Vereinsvorstände,
Ehrenmitglieder, 1. Gauschützenmeister Hannes Baumann und dessen neue
Stellvertreterin Ulrike Huber willkommen heißen.
Im Stehen gedachte
man in einer Schweigeminute den im Berichtszeitraum verstorbenen Manuel
Vieites (17 Jahre Mitglied), Johann Reischl (44) und Ehrenmitglied Heinz
Utzmeier (59).
3. Bürgermeister Martin Strobl wurde um ein Grußwort
gebeten, dieser entschuldigte das Gemeindeoberhaupt Martin Öttl
überbrachte dessen Grüße, ebenso von 2. Bürgermeisterin Rosemarie
Bernauer. Strobl bedankte sich für die Arbeit und man wisse was man an der
Schützengesellschaft Ulrichshögl habe. Der tolle Verein sei zu bewundern,
da dieser immer seine Ziele treffe. „Hochachtung für alle die aktiv
mitschießen und vor allem möchte ich mich bedanken bei der Vorstandschaft,
stellvertretend bei Andi Huber. Es ist in der heutigen Zeit nicht immer
einfach die Verantwortung für den Verein zu übernehmen. Die Vorschriften
werden immer brutaler und anspruchsvoller, dies bewältige Andi Huber
hervorragend.“ Schließlich wünschte er eine schöne Versammlung.
Schützenmeister Huber richtete einen Dank an die Gemeinde für die gute
Zusammenarbeit und Unterstützung. Es folgte die Verlesung des Protokolls
der letztjährigen Hauptversammlung durch Schriftführer Josef Edfelder.
Bei seinem Rechenschaftsbericht resümierte 1. Schützenmeister Andreas
Huber das zurückliegende Vereinsjahr und ging zunächst auf den
Mitgliederstand ein. Dieser sei leicht rückläufig und bezifferte in mit
307 Personen.
Mit starker Beteiligung waren die Schützen am
Festsonntag zum 100-jährigen Jubiläum des Rupertigaus dabei. Die
Verbindung zu den Landwehrschützen Wals wurde vertieft und man habe andere
Einblicke und es sei eine Bereicherung für beide Vereine.
Beim
Vatertagsfrühschoppen und dem Bier- und Weinfest, wäre noch Luft nach
oben. Künftig sollen am Vorabend von Christi Himmelfahrt und am Sonntag
danach im Jahreskalender diese Veranstaltungen fest verankert werden.
Das Jubiläum des Ainringer Bauerntheaters fand mit Unterstützung der
Schützen statt. Huber dankte allen Helfern vom Verein und es sei wichtig
für ein gutes Miteinander der Dorfvereine.
Das Oascheiben mit den
Patenvereinen hat nicht mehr stattgefunden, jedoch gebe es Überlegungen
für eine Alternativveranstaltung. Den regelmäßigen Kontakt wolle man
weiterhin pflegen.
Nachdem die monatlichen Vereinsabende nicht so den
Anklang fanden, wurde ab Januar 2026 ein sonntäglicher Frühschoppen ins
Leben gerufen mit einer wesentlich besseren Beteiligung. An den
kirchlichen Festen nahm man mit Fahnenabordnung und Mitgliedern teil.
Der 39. Sommerbiathlon fand am Feiertag 3. Oktober statt für die
vielen Helfer bedankte er stellvertretend bei Sylvia Nitzinger.
Unter
Initiative vom Franz Höglauer kommen weiterhin die Jäger und schießen
monatlich auf den „Laufenden Keiler“. Seit Jahre weilt die
Biathlon-Spitzensportgruppe zum Schießtraining auf der Anlage.
Die Überprüfung der Schießstände ist erledigt. Die Referenten hatten ein Es
sind nur geringe Mängel gewesen, die großteils beseitigt sind.
Huber
ermunterte die Mitglieder sich bei den unterschiedlichen Arbeitseinsätzen
zu beteiligen. Der Hang am 25-Meter-KK-Stand ist ins Rutschen gekommen und
ebenso muss das Dach hergerichtet werden. Investitionen wurden getätigt,
so musste ein Kühlaggregat der Thekenkühlung erneuert werden, dazu war ein
finanzieller Aufwand von rund 3.000 Euri nötig. Die Reparatur bzw.
Erneuerung der Druckluftladestation kostete rund 1.100 Euro.
Anschließend gab Huber einen Ausblick zu den bevorstehenden Terminen bis
in den November hinein.
Zu der bevorstehende Neubesetzung von Ämtern
informierte er die Versammlung und ließ Dankesworte für Bewirtung,
Vereinsausschuss, Fahnenabordnung samt Aushilfen und an alle Helfer bei
verschiedenen Aktivitäten folgen.
Im nächsten Tagesordnungspunkt
war Schatzmeister Andreas Steuer an der Reihe, der sich zunächst bei
seiner Stellvertreterin Andrea Theiss mit einem Blumenstrauß bedankte,
weil sie die Vereinsbuchführung so gut macht. Besonders dankte er ihr für
die Abwicklung des Jubiläum sda war sie für die Kassenverwaltung
verantwortlich.
In der Kategorien mit Schieß, - Zweck und
Wirtschaftsbetrieb hatte er über die Einnahmen und Ausgaben berichtet. Für
das abgelaufene Vereinsjahr präsentierte er eine positive Finanzlage.
Steuer dankte Alexandra Huber für die Arbeit in Küche und Stüberl sowie
allen Referenten, welche das Jahr so gut abgewickelt haben.
Es war
seine letzter Bericht, da er in das zweite Glied tritt.
Marianne
Eschlberger als Fachfrau und Peter Götzinger hatten die Kasse geprüft und
es wurde eine vorbildliche Kassenführung attestiert. Die Entlastung der
Schatzmeister und der Vorstandschaft war dann einstimmig.
Bevor es
zu den Neuwahlen kam, wünschte sich 1. Schützenmeister Andreas Huber für
die neue Amtsperiode weiterhin ein offenes und ehrliches Miteinander. Bei
Problemen nicht übereinander, sondern miteinander reden. Ihm ist
persönlich die traditionelle und gesellschaftliche Ausrichtung des Vereins
wichtig, „Das Bayerische Schützenwesen ist Vereinigung von Sport und
Tradition, das ist unsere Aufgabe, das ist unserer Verantwortung“, so
Huber.
Neuwahlen:
Der 1. und 2. Schützenmeister wurden schriftlich gewählt. Die anderen
Posten wurden per Handzeichen bestätigt. Als Wahlleiter fungierte 3.
Bürgermeister Martin Strobl wurde hierbei unterstützt von 1.
Gauschützenmeister Hannes Baumann und dessen Stellvertreterin Ulrike
Huber. Meist erfolgten die Wahlen einstimmig nur in Ausnahme gab es eine
Enthaltung.
So haben die Mitglieder gewählt: Andreas Huber (1. Schützenmeister),
Daniel Nau (2. Schützenmeister), Andrea Theiss (Schatzmeisterin), Josef
Edfelder (1. Schriftführer übergangsweise für ein Jahr), Hermann Bogner
(Sportwart), Andreas Steuer (2. Schatzmeister), Lena Benger (2.
Schriftführerin), Andrea Theis (1. Jungendleiterin), Daniel Edfelder (2.
Jugendleiterin). Weiters gewählt wurden die Referenten: Sylvia Huber und
Julia Huber (beide LG/LP), Johann Götzinger (KK-Gewehr), Tobias Maier
(KK-Pistole). – Beisitzer: Alexandra Huber, Magdalena Huber, Sylvia
Nitzinger und Dirk Theiß, - Fahnenabordnung: Christian Aigner (1.
Fähnrich), Josef Huber (2. Fähnrich), Franz Hinterreiter, Peter Koch und
Martin Nitzinger (sämtliche Fahnenbegleiter).- Kassenprüfer: Peter
Götzinger und Marianne Eschlberger. Alle Gewählten nahmen ihre
Ehrenämter an.
Der wiedergewählte 1. Schützenmeister Andreas
Huber sagte herzlich Vergelt’s Gott für das Vertrauen für die nächsten
drei Jahre.

Hinten v.l.: Baumann Hannes (1. GauSchM) –
Edfelder Josef – Götzinger Hans – Edfelder Daniela – Maier Tobias –
Huber Andreas – Steuer Andreas – Nau Daniel – Götzinger Peter – Bogner
Hermann – Aigner Christian – Huber Josef – Eschlberger Marianne – Huber
Alexandra – Huber Ursula (3. GauSchM) Vorne v.l.: Nitzinger Sylvia –
Huber Sylvia – Theiss Andrea – Huber Magdalena – Huber Julia
Schließlich bat
Schützenchef Huber 1. Gauschützenmeister Hannes Baumann um dessen
Grußwort, dieser sagte Vergelt’s Gott für die Einladung, der er gerne
nachkam, weil ihm die Versammlung und er Schützenmeister am Herzen liegt.
Zu der Ausnahmegenehmigung für Schützen im Alter von 10 bis 12 Jahren
waren viele Telefonate und private Gespräche erforderlich. Der Landkreis
Berchtesgadener Land ist jetzt im Gleichklang mit dem Landkreis Traunstein
und es reicht, dass die Vereine im Rupertigau eine Bestätigung geben.
Für die Bereitschaft zum Ehrenamt dankte er den Aufhörenden und denen die
weitermachen und dem Verein für die Beteiligung am 100-jährigen
Gründungsjubiläum in Holzhausen.
Danke von 1. Schützenmeister Andreas
Huber für die Unterstützung durch Gauschützenmeister Baumann, dass kein
ärztliches Attest mehr für ein Schießen U12 benötigt wird.
Zu
Vorschauen betonte er, dass im September wieder mit zwei Bussen zum
Oktoberfestschießen gefahren werde. Weiters lud Baumann im April 2027 zum
Bezirksschützentag nach Berchtesgaden ein. Zur geplanten Gebührenerhöhung
für 2027 nahm er auch heuer wieder Stellung, wobei zu den prognostizierten
1,50 Euro noch um 2 mal 20 Cent dazukommen, als Verbandsabgabe. Hannes
Baumann bat die neue 2. Gauschützenmeisterin Ulrike Huber sich vorstellen.
Diese sagte, sie komme von den Bogenschützen Marzoll und ist dort schon
lange im Verein. Bei den Gewehrschützen sei sie blutige Anfängerin und
hoffe auf Unterstützung.
Bei „Wünsche und Anträge“ lag ein Antrag
vor, künftig die JHV nach dem Jahrtag Mitte August abzuhalten. Stimmen
wurden laut, dass es besser ist, nach Beendigung der Luftdruckwaffensaison
und vor dem Start der Kleinkalibersaison dies beizubehalten. Huber sagte
das Thema werde im Ausschuss besprochen.
Neue
Ehrenmitglieder bei der SG Ulrichshögl:
Bericht und Bilder von
Andreas Pils
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